Feuerwehren übten für den Ernstfall
Leonberg. Für den Ernstfall gerüstet sein und die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg trainieren – unter diesem Motto fand am Freitag, den 2. Oktober, im Rahmen der Feuerwehraktionswoche eine groß angelegte Gemeinschaftsübung statt. Angenommen wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens. An der Übung beteiligt waren rund 150 Aktive Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren Leonberg, Ponholz, Meßnerskreith, Pirkensee, Maxhütte-Winkerling, Burglengenfeld, Saltendorf an der Naab, Teublitz, Rampsau und Karlstein. Unterstützt wurden die eingesetzten Feuerwehren durch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) des Landkreises Schwandorf, die mit dem Einsatzleitwagen „Kater Schwandorf 13/1“ vor Ort war. Ebenfalls an der Übung beteiligt waren Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt, Kreisbrandmeister Christoph Spörl und Kreisbrandmeister Andreas Woeckel. Die besondere Herausforderung der Übung lag nicht nur in der eigentlichen Brandbekämpfung, sondern insbesondere in der Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung. Unter der Leitung von Lukas Hofmann, 1. Kommandant der Feuerwehr Leonberg, errichteten die Feuerwehren mehrere Schlauchleitungen. Teilweise mussten dabei Schlauchstrecken über einen Kilometer aufgebaut werden, um eine ausreichende und zuverlässige Löschwasserversorgung bis zur angenommenen Einsatzstelle sicherzustellen. Dabei trainierten die Einsatzkräfte das Zusammenspiel der verschiedenen Feuerwehren unter möglichst realitätsnahen Bedingungen. Neben dem Aufbau der langen Schlauchstrecken standen die Koordination der Einsatzkräfte, die Wasserförderung über lange Wegstrecken und die anschließende Brandbekämpfung im Mittelpunkt der Übung. Gerade bei landwirtschaftlichen Anwesen können größere Entfernungen zu leistungsfähigen Hydranten und die oftmals abgelegene Lage eine besondere Herausforderung für die Feuerwehren darstellen. Eine funktionierende Löschwasserversorgung sowie eine reibungslose Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren sind deshalb wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung. Auch der 3. Bürgermeister der Stadt Maxhütte-Haidhof, Mattias Huber, machte sich vor Ort ein Bild von der Großübung. Er zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der professionellen Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzkräfte und fand lobende Worte für die Durchführung der Übung. Die Großübung bot den beteiligten Feuerwehren eine wichtige Gelegenheit, bestehende Abläufe zu überprüfen, die Zusammenarbeit zu festigen und wertvolle Erfahrungen für einen möglichen Ernstfall zu sammeln. Insbesondere die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zeigte, wie wichtig ein abgestimmtes Vorgehen bei größeren Schadenslagen ist. Ein besonderer Dank gilt der Familie Göhr, die das landwirtschaftliche Anwesen für die Übung zur Verfügung stellte, sowie dem 3. Bürgermeister Mattias Huber für seine Unterstützung und die anerkennenden Worte vor Ort. Ebenfalls gedankt wird dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) aus Maxhütte und Burglengenfeld für die Verpflegung der zahlreichen Einsatzkräfte während der Übung. Ein besonderer Dank gilt abschließend Lukas Hofmann, 1. Kommandant der Feuerwehr Leonberg, für die Organisation und Ausrichtung der Großübung sowie allen beteiligten Feuerwehren und Führungskräften für ihre Bereitschaft und die engagierte Zusammenarbeit. Die Übung hat einmal mehr gezeigt: Wenn viele Feuerwehren gemeinsam an einem Strang ziehen, können auch größere und komplexe Einsatzlagen wirkungsvoll bewältigt werden.
Quelle (Bericht & Bild): Paul Hofmann