Neue Fachinformation des Fachbereichs 8 - Ärztlicher Dienst und Gesundheitswesen
26.06.2026
Die kommende Hitzewelle stellt eine zusätzliche Belastung für jeden Einsatz dar. Schutzkleidung, körperliche Anstrengung und Hitze sind eine gefährliche Kombination.
Bitte diese Hinweise beachten und an Kameradinnen und Kameraden weitergeben.
Gefahren im Einsatz bei Hitze
- Hitzestau in der Schutzausrüstung: Durch Einsatzkleidung kann sich die Körpertemperatur deutlich schneller erhöhen als im Alltag.
- Flüssigkeits- und Salzverlust: Schweißverlust führt rasch zu Kreislaufproblemen, Krämpfen und nachlassender Konzentration.
- Erhöhtes Risiko für Notfälle: Erschöpfung, Hitzschlag und Kreislaufkollaps treten bei hohen Temperaturen deutlich häufiger auf.
- Nachlassende Leistungsfähigkeit: Schwindel und Erschöpfung erhöhen die Unfallgefahr bei Fahrzeugen, Geräten und auf der Einsatzstelle.
Vorbeugende Maßnahmen
- Ausreichend trinken: Vor, während und nach dem Einsatz regelmäßig Wasser oder ungesüßte Getränke trinken – nicht erst bei Durstgefühl.
- Pausen einhalten: Wo einsatztaktisch möglich, kurze Erholungspausen im Schatten oder klimatisierten Bereich einplanen.
- Rotation der Einsatzkräfte: Mannschaft im Hitzeeinsatz rotieren, um Dauerbelastung Einzelner zu vermeiden.
- Auf Kameradinnen und Kameraden achten: Atemschutzgeräteträger und stark exponierte Kräfte gezielt überwachen und früher ablösen.
- Schutzkleidung bewusst handhaben: Schutzausrüstung möglichst zügig nach Einsatzende öffnen bzw. ablegen, sobald die Lage es zulässt.
Weitere Informationen unter der Quelle des LFV Bayern