Ehrungsabend im Inspektionsbereich SÜD
Landkreis Schwandorf, 24.03.2025 - Im Rahmen eines feierlichen Ehrenabends des Landkreises und der Kreisbrandinspektion im Landkreis Schwandorf für den Bereich Süd wurden 16 Mitglieder aus den Pirkensee, Dietldorf, Meßnerskreith, Wackersdorf, Rauberweiherhaus, Teublitz, Kaspeltshub, Neuenschwand, Altenschwand sowie Erzhäuser mit den Ehrenzeichen des Freistaates Bayern für 25- sowie 40- jährige aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet.
Besonders ist dieser Ehrenabend auch weil Manfred Lehmer von der Feuerwehr Büchelkühn mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Schwandorf sowie Wolfgang Ehrnsperger mit dem Ehrenkreuz des Landesfeuerwehrverbandes Bayern für besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen ausgezeichnet wurden. Damit wurden in diesem Rahmen erstmalig auch Ehrungen der Feuerwehrverbände durchgeführt.
Landrat Thomas Ebeling und Kreisbrandrat Christian Demleitner überreichten persönlich die Ehrungen an die verdienten Mitglieder. Beide betonten die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und die langjährige Treue der Ausgezeichneten. Die Moderation des Abends übernahm der zuständige Kreisbrandinspektor Thomas Schmid. „Es erfüllt uns mit Stolz, diese Ehrungen an unsere langjährigen aktiven Mitglieder zu überreichen“, sagte der Landrat Thomas Ebeling. „Ihr Einsatz und Ihre Hingabe sind ein inspirierendes Beispiel für uns alle.“ Der Kreisbrandrat ergänzte: „Diese Auszeichnungen sind ein Ausdruck unserer tiefen Anerkennung für die vielen Jahre, in denen Sie sich für die Sicherheit unserer Gemeinden eingesetzt haben. Ihr Engagement ist unverzichtbar und verdient unseren höchsten Respekt.“
In Zeiten des gesellschaftlichen Wandels ist es wichtig zu betonen, dass der Dienst in der Feuerwehr keine Selbstverständlichkeit ist. Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen, verdient höchste Anerkennung und Respekt. Das Ehrenamt in der Feuerwehr ist eine bemerkenswerte Verpflichtung, die Mut, Engagement und Gemeinschaftssinn erfordert. Die Mitglieder widmen ihre Zeit und Energie dem Schutz ihrer Kommunen und deren Bevölkerung, oft unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen. Ihr Dienst ist ein unschätzbarer Beitrag zur Sicherheit und zum Wohlergehen aller Bürger. Es ist eine Rolle, die höchste Anerkennung und Respekt verdient. Landrat Thomas Ebeling betonte besonders, dass in einer Zeit, in der ehrenamtliches Engagement nicht mehr selbstverständlich ist, die Feuerwehrleute ein leuchtendes Beispiel für Hingabe und Gemeinschaftssinn sind. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihre Bereitschaft, sich für das Wohl anderer einzusetzen, verdienen den tiefsten Dank und höchste Anerkennung. Kreisbrandrat Christian Demleitner betonte besonders, dass die heutige Ehrung nicht nur eine Anerkennung für die langjährige Dienstzeit der Feuerwehrleute ist, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Ihr Engagement ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Sicherheit der Gemeinschaft. Kreisbrandinspektor Thomas Schmid betonte besonders, dass die Kameradschaft und der Zusammenhalt, die am Abend erlebt wurden, das Herzstück der Feuerwehrgemeinschaft sind. Diese Werte sind es, die die Gemeinschaft stark machen und in schwierigen Zeiten unterstützen. Die Feierlichkeiten fanden in einer Atmosphäre der Kameradschaft und des Respekts statt, die die tiefe Verbundenheit innerhalb der Feuerwehrgemeinschaft widerspiegelt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Kreisbrandinspektion Schwandorf.
Hintergrund.
Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wird vom Staatsminister des Innern, für Sport und Integration als Dienstzeitauszeichnung als Ehrenzeichen zweiter Klasse für 25-jährige, als Ehrenzeichen erster Klasse für 40-jährige und als Großes Ehrenzeichen für 50-jährige aktive Dienstzeit bei einer Freiwilligen Feuerwehr oder bei einer Werkfeuerwehr verliehen. Bei einer Freiwilligen Feuerwehr ist maßgebend, wie lange der Feuerwehrdienstleistende der gemeindlichen Einrichtung Freiwillige Feuerwehr angehörte und aktiven Dienst - gegebenenfalls mit Unterbrechungen - geleistet hat. Dienstzeiten bei außerbayerischen Feuerwehren sind anrechenbar, wenn sie nachgewiesen werden. Wehrdienst, Elternzeit, Schwangerschaft oder eine nachgewiesene Krankheit gelten nicht als Unterbrechung.
Kontakt
Hans-Jürgen Schlosser
Kreisbrandmeister Bevölkerungsinformation & Medienarbeit
eMail: kbm5.1@kreisbrandinspektion-sad.de
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