COVID 19

Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren!

Ihre Informationen. Ihre Gesundheit. 

Aufgrund der Entwicklungen haben wir uns entschlossen eine eigene Informationsplattform online zu stellen, auf der wir alle Informationen gebündelt für alle Feuerwehren zusammenstellen um das wichtigste Ziel, die Gesundheit aller Einsatzkräfte, sicherzustellen.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Kreisbrandinspektion 

 

Wichtige Downloads

Ihre Ansprechpartner
(Organisation, Dienstbetrieb, Information, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit)

 

Kreisbrandrat Robert Heinfling 
Fachberater Hans-Jürgen Schlosser  (0170/2094491 - Mail: hans-juergen.schlosser@kfv-schwandorf.de)
 

Informationen der Kreisbrandinspektion 
(Chronologisch)

 

18.10.2020 - Einführung Ampelsystem für den Feuerwehrdienstbetrieb 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Feuerwehrkameradinnen  und -kameraden,

aufgrund der aktuellen Corona Entwicklung – man kann wohl sagen, dass uns die zweite Welle erreicht hat - empfehlen wir nach Abstimmung mit den Verbandsgremien, dem StMI und der KUVB für die Feuerwehren eine „Ampelregelung“ für den Übungs- und Ausbildungsdienst, wie sie auch von der bayerischen Staatsregierung beschrieben wurde, Dabei ist die 7-Tage-Inzidenz des eigenen Landkreises/kreisfreien Stadt maßgebend. Die  „Ampelregelung“ gilt dabei grundsätzlich immer unter der Voraussetzung, dass keine Infektionsfälle in der eigenen Feuerwehr vorhanden sind! In einem solchen Fall ist immer die individuelle Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt notwendig. Unabhängig von den folgenden Empfehlungen müssen immer die Vorgaben der bayerischen Staatsregierung beachtet werden (https://www.stmgp.bayern.de/)

Unter Einhaltung der o.g. Verhaltensmaßregeln hoffen wir eine größtmöglich lange Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren sicherstellen können. Das erfordert von uns allen, besonders auch von den Führungskräften, eine vorbildliche Disziplin in der Umsetzung der Maßnahmen.

Lasst uns alle gemeinsam Vorbilder sein und so dazu beitragen, dass wir gesund bleiben und einen zweiten Lockdown verhindern!

In diesem Sinne – bleiben Sie alle gesund und der Feuerwehr treu!

Mit freundlichen Grüßen

Johann Eitzenberger
Vorsitzender
LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.

Anmerkung der Feuerwehrlandkreisführung im Landkreis Schwandorf

Die Ampelregelung gilt für alle Landkreis in Bayern, die 7-Tage-Inzidenz kann und den Link abgefragt werden

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 
(Lkr. Schwandorf)

Unter Berücksichtigung der aktuellen Situation und der sich dynamisch verändernden Lage wird auch bei einer 7-Tage-Inzidenz (unter 35 die Stufe 2 der Gemeinsamen Hinweise zum Übungs- und Ausbildungsdienst) wie folgt beibehalten:

GRÜN: kleiner 35è aktueller Stand / Einhaltung Hygienevorschriften/ Übungsbetrieb mit reduzierten Teilnehmern

GELB: grösser 35è weitere Reduzierung der Teilnehmer und Verschärfung Maßnahmen (immer MNS)

ROT: grösser 50 è nur Einsatzbetrieb

 

Ampelmodell LFV Bayern / StMI (191,6 KB)

 

08.10.2020 - Lage Ladesfeuerwehrarzt / Minsiterrat 

Lage Landesfeuerwehrarzt aktualisiert 

Ministerialblatt (233,2 KB)

05.10.2020 - Lage Landesfeuerwehrarzt  / Bundesfeuerwehrarzt zur Grippeschutzimpfung 

Bundesfeuerwehrarzt zur Grippeschutzimpfung (247,8 KB)

24.09.2020 - Lage Landesfeuerwehrarzt 

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am gestrigen Dienstag die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) geändert. Von Bedeutung ist hier insbesondere das Einfügen eines zweiten Absatzes in § 23, der wie folgt lautet:

Infektionsschutzgesetz (106,1 KB)

§ 23

(2) Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts eine Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 von 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten, soll die zuständige Kreisverwaltungsbehörde unbeschadet des Abs. 1 und des § 16 Abs. 3 insbesondere folgende Anordnungen treffen:

1.Beschränkung des gemeinsamen Aufenthalts im öffentlichen Raum auf den in § 2 Abs. 1 Nr. 1 genannten Personenkreis oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen; auch mit Wirkung für weitere Regelungen dieser Verordnung, die auf § 2 Abs. 1 Bezug nehmen,

2.Beschränkung des Teilnehmerkreises von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken auf den in § 2 Abs. 1 Nr. 1 genannten Personenkreis oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen,

3.Beschränkung der zulässigen Anzahl der Teilnehmer an Veranstaltungen nach § 5 Abs. 2 auf bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen oder bis zu 50 Personen unterfreiem Himmel,

4.Anordnung einer Maskenpflicht auf bestimmten stark frequentierten öffentlichen Plätzen,

5.Verbot des Konsums von Alkohol außerhalb des zulässigen Gastronomiebetriebs nach §13 Abs. 4 auf bestimmten stark frequentierten öffentlichen Plätzen, 6. Untersagung der Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle nach § 13 Abs. 4 in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr,

7. Beschränkung des Besuchs von Einrichtungen nach § 4 Abs. 1 auf täglich eine Person aus dem in § 2 Abs. 1 Nr. 1 genannten Personenkreis, bei Minderjährigen auch von den Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam, während einer festen Besuchszeit.

Quelle: LFV Bayern

17.09.2020 - Lage Landesfeuerwehrarzt 

Aktuelle Lageeinschätzung Landesfeuerwehrarzt aktualisiert

10.09.2020 - Lage Landesfeuerwehrarzt 

Aktuelle Lageeinschätzung Landesfeuerwehrarzt aktualisiert

09.09.2020 - Hinweis LFV Bayern / KUVB - Hinweis zum Stufenplan

Als Dowonload der Hinweis des LFV Bayern & des KUVB zum Stufenplan

Hinweis Stufenplan - 09.09.2020 (152,1 KB)

04.09.2020 - Hinweis LFV Bayern

Der LFV Bayern verweist insbesondere auf das aktuelle Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration vom 04.09.2020, das in enger Abstimmung mit uns und nach einem umfangreichen Erörterungs- und Abwägungsprozess erstellt wurde. Leider ist aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens eine weitere Lockerung oder gar Rückkehr zum Normalbetrieb nicht möglich!  Ob,  wann und wie (beispielsweise mit neuen Regeln für die EH-Ausbildung oder auch mit Aufnahme eines „Regionalitätsfaktors“) das der Fall  sein wird, werden wir regelmäßig lageabhängig neu bewerten und umgehend mitteilen. Realistisch betrachtet und aufgrund der Ziels, unsere Einsatzbereitschaft so wenig wie möglich zu gefährden, ist nach heutigem Stand in diesem Jahr wohl nicht mehr mit einer Rückkehr zum Regelbetrieb zu rechnen. Bitte leiten Sie diese Informationen in Ihrem Zuständigkeitsbereich weiter und fordern Sie auf, nicht nachzulassen in der Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere der AHA-Regel (Abstand – Händehygiene – Alltagsmaske).

Klargestellt ist damit auch, dass es – wenn auch unsere Aktionswoche am kommenden Freitag eröffnet wird – in diesem Jahr keine großen Übungen oder Präsenzveranstaltungen dafür durchgeführt werden können. Möglich sind aber Pressemitteilungen, Mitteilungen in den sozialen Medien oder Interviews, die unsere Bemühungen um das Gewinnen neuer Mitglieder zum Ausdruck bringen.

 

 

Hinweis StMI 04.09.2020 (47,0 KB)

   

12.07.2020 - Hinweis FB BA  

Der FB BA (Brandschutzerziehung / Aufklärung) weißt darauf hin das nach Anfrage beim LFV Bayern die Aussage gilt, dass Brandschutzerziehung eine freiwillige, externe Tätigkeit ist, und somit  nach Stufenplan (derzeit Stufe 2) nicht stattfinden darf.
Diese Aussage wird in den nächsten Tagen in den FAQs zu finden sein.
https://www.lfv-bayern.de/informationen/faqs-zum-umgang-mit-dem-coronavirus/

 

08.07.2020 - Bekanntmachung des StMi

Das Staatsministerium des Inneren hat heute Hinweise für den Ausbildung-, Üungs- und Dienstbetrieb des Feuerwehren bekannt gegeben. Dieses ist als Download verfügbar.

StMi Bekanntgabe 08.07.2020 (243,8 KB)

03.07.2020 - Bekanntmachung des LRA & StMi zu Vereinssitzungen 

 

Das Landratsamt Schwandorf teilt zum Thema Vereinssitzungen mit:

Bei der Abhaltung einer Vereinssitzung in einer öffentlichen Gaststätte ist die Anzahl der Teilnehmer, die an einem Tisch ohne Abstand sitzen dürfen nur auf 10 Personen begrenzt, solange die Sitzung inmitten des regulären Gaststättenbetriebes stattfindet. Findet die Sitzung in einem separaten Nebenraum als geschlossene Gesellschaft statt, handelt es sich hier nicht um regulären Gaststättenbetrieb sondern hauptsächlich um eine Veranstaltung nach § 5 der 6. BayIfSMV unter Ausschluss anderer Gäste. Hier ist die Teilnehmerzahl im Innenraum auf 50 begrenzt.

Findet die Versammlung im Feuerwehrvereinsraum statt, gilt auch die 50-Presonengrenze des § 5 der 6. BayIfSMV. Besitzt das Vereinsheim eine gaststättenrechtliche Erlaubnis, gilt ebenfalls die 50-Personengrenze, wenn alle anderen Gäste außerhalb der Vorstandsmitglieder ausgeschlossen sind, anderenfalls bleibt es hier bei der 10-Personen-Regel, d. h. 10 Personen dürfen an einem Tisch ohne Abstand unabhängig von Verwandtschaftsgrad und Anzahl betroffener Hausstände zusammensitzen dürfen.

Da die Vorstandschaft eines Feuerwehrvereins regulär mehr als 10 Mitglieder hat (1. und 2. Vorstand, 1. und 2. Schriftführer, 1. und 2. Kassier, 1. und 2. Gerätewart, 1. und 2. Jugendwart, 1. und 2. Kommandant, Anzahl Beisitzer je nach Satzung) und in der Regel nichtöffentlich stattfindet, macht eine Sitzung in einer Gaststätte oder in einem Vereinsheim mit Gaststättenerlaubnis außerhalb einer geschlossenen Gesellschaft ohnehin keinen Sinn.

 

Anschreiben StMI an die Kreisverwaltungsbehörden

Sehr geehrte Damen und Herren,

mittlerweile ist die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) in Kraft (https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_6/true). Hierdurch haben sich auch Änderungen hinsichtlich der Zulässigkeit von Zusammenkünften im Bereich der Feuerwehren ergeben.

Die bereits in der unten stehenden Mail vom 9. Juni 2020 gemachten Ausführungen zu Gremiensitzungen, Dienstbesprechungen und vergleichbaren dienstlichen Treffen im Rahmen der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr und der besonderen Führungsdienstgrade, sowie zur Durchführung einer Wahlversammlung für den Kommandanten/Kreisbrandrat gelten weiterhin. Dienstliche Veranstaltungen waren und sind im geschilderten Rahmen auch weiterhin rechtlich möglich. Nach wie vor gilt es jedoch, physische Kontakte zu anderen Menschen – insbesondere im systemkritischen Bereich Feuerwehr – auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Vor der Durchführung von dienstlichen Zusammenkünften, insbesondere solchen größeren Ausmaßes wie Dienstversammlungen und Präsenzwahlen, sollte daher stets die Erforderlichkeit geprüft sowie die Hygiene- und Abstandsregelungen gewissenhaft eingehalten werden.

Für sonstige Zusammenkünfte, insbesondere auch von Feuerwehrvereinen ergeben sich durch die 6. BayIfSMV einige Erleichterung:

§ 2 Abs. 1 der 6. BayIfSMV erlaubt den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum (wie bereits bisher) mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands oder (nun neu) in Gruppen von bis zu 10 Personen.

Darüber hinaus sind gemäß § 5 Abs. 2 der 6. BayIfSMV Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) mit bis zu 50 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann. Wenn die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb stattfindet, gilt § 13 der 6. BayIfSMV und damit unter anderem eine Einschränkung des Teilnehmerkreises auf maximal 10 Personen verschiedener Haushalte.

Wir appellieren nach wie vor an die Verantwortung der Feuerwehrführungskräfte, aber auch aller Feuerwehrmänner und –frauen, im Interesse ihrer eigenen Gesundheit aber auch des Schutzes ihrer Mitbürger, Zusammenkünfte im Bereich der Feuerwehren weiterhin auf das notwendige Maß zu beschränken und nur unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durch zu führen. Infektionen oder Quarantänemaßnahmen im Bereich der Feuerwehren gefährden die Einsatzbereitschaft und sind unbedingt zu vermeiden.

Quelle:  Staatsministerium des Inneren 
 

19.06.2020 - Hinweise und Empfehlung - Belastungsübungen

Die Feuerwehrdienstvorschrift 7 - Atemschutz beschreibt in der Anlage 4 - Muster einer Ausbildungsordnung für die Aus- und Fortbildung der Atemschutzgeräteträger für Behältergeräte mit Druckluft.
Der LFV Bayern hat hierzu einen Hinweis herausgegeben.

Belastungsübungen LFV Bayern (140,5 KB)

 

Hinweis / Empfehlung (109,4 KB)

 

17.06.2020 - Bekanntgabe des StMi des Inneren / Bayerisches  Staatskabinett

Hinweise für den Ausbildungs-, Übungs- und Dienstbetrieb der Feuerwehren ab den 15.06.2020

Hinweise Übungsdienst ab 15.06.2020 - StMi (254,9 KB)


Das bayerische Kabinett  hat bei seiner Tagung eine weitere Öffnung und Erleichterung innerhalb der bayerischen Corona Strategie beschlosser.
Angefügt erhalten Sie die entsprechende Mitteilung als Download.

 

Bericht Kabinettsitzung (33,1 KB)



Lage Landesfeuerwehrarzt wurde aktualisiert.
 

10.06.2020 - Bekanntgabe des StMi des Inneren

Das Bayerische Staatsministerium des Inneren gibt bekannt:

Da hinsichtlich der Frage, ob und in welchem Umfang dienstliche Besprechungen, Gremiensitzungen, Kommandantenwahlen und ähnliche dienstliche Zusammenkünfte im Bereich der Feuerwehren möglich sind, offenbar vor Ort teilweise Unsicherheiten bestehen, weisen wir auf folgende Rechtslage nach der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (5. BayIfSMV) hin:

§ 2 der 5. BayIfSMV regelt die Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum. Nach Absatz 1 ist der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands umfasst. Nach § 2 Abs 3 gilt aber § 2 Abs. 1 nicht „für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen eine Zusammenkunft oder ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist.“

Nach dieser Regelung sind Gremiensitzungen, Dienstbesprechungen und vergleichbare dienstliche Treffen im Rahmen der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr und der besonderen Führungsdienstgrade, die aktuell erforderlich sind, möglich. Auch die Durchführung einer Wahlversammlung für den Kommandanten/Kreisbrandrat fällt nach unserer Auffassung unter die Regelung des § 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV, so dass es kein rechtliches Hindernis für die Durchführung solcher Wahlversammlungen gibt. Im Hinblick auf die Größe der Teilnehmerzahl bei Wahlversammlungen ist eine kritische Prüfung veranlasst, ob eine infektiologisch unbedenkliche Durchführung sichergestellt werden kann; eine Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt hinsichtlich der Ausgestaltung der Wahlversammlung wird empfohlen.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Feuerwehren im Interesse der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit eine besonders zu schützende Gruppe sind, sind auch die rechtlich grundsätzlich möglichen dienstlichen Treffen auf die unbedingt erforderlichen Themen und Teilnehmer zu beschränken und möglichst kurz zu halten. Die Hygiene- und Abstandsregelungen sind einzuhalten. Bei der Entscheidung über die Durchführung sind auch die regionalen Gegebenheiten, insbesondere die örtliche Entwicklung der Zahl der Infizierten, in die Überlegungen einzubeziehen.

Feuerwehrvereine sind von der Ausnahmeregelung in § 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV nicht erfasst. Für sie gelten – wie für alle anderen Vereine – weiterhin die Kontaktbeschränkungen.

An die Feuerwehrführungskräfte, Gemeinden und Landkreise wird appelliert, sich bei der Entscheidung über die Durchführung von dienstlichen Treffen ihrer Verantwortung für die Gesundheit ihrer Feuerwehrmänner und –frauen und damit letztlich der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger bewusst zu sein.

07.06.2020 - Lageeinschätzung Landesfeuerwehrarzt wurde aktualisiert 

03.06.2020 - Pressemitteilung des Landratsamtes Schwandorf / Lageeinschätzung Landesfeuerwehrarzt

Das Landratsamt Schwandorf hat in seiner Pressemitteilung zum Thema Versammlungen / Neuwahlen von Kommandanten informationen verteilt

Pressemitteilung LRA SAD 03.06.2020 (248,7 KB)

Lageeinschätzung Landesfeuerwehrarzt wurde aktualisiert

28.05.2020 - Rückkehr zum Regelbetrieb  - Information des Feuerwehrarztes

Download:

Der Feuerwehrarzt zur Rückkehr in den Regelbetrieb (629,2 KB)


Lageeinschätzung Landesfeuerwehrarzt wurde aktualisiert

20.05.2020 - Lage Landesfeuerwehrarzt  / Hinweis DUGV wurde aktualisiert 

Ergänzung des DUGV und Lageeinschätzung des Landesfeuerwehrarztes wurde aktualisiert.

18.05.2020 - Lage Landesfeuerwehrarzt wurde aktualisiert 

Lageeinschätzung des Landesfeuerwehrarztes wurde aktualisiert.

12.05.2020 - Information des Staatsministerium des Inneren - Hinweis für den Ausbildungs- und Übungsbetrieb der Feuerwehren

Im IMS vom 28.04.2020, das diesem Schreiben nochmals als Anlage beigefügt ist, wurden wesentlichem Hinweis für den Feuerwehrdienst während der Corona-Pandemie beschrieben. Mit Inkrafttreten der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV) des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege am 11. Mai 2020 wurden einige Erleichterungen der zuvor geltenden strikten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zugelassen. Diese Erleichterungen wirken sich auch auf den Feuerwehrdienst aus.

Ausgangspunkt ist dabei auch für die Feuerwehr das allgemeine Abstandsgebot des § 1 Abs. 1 der 4. BayIfSMV: „Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei  Personen von 1,5 m einzuhalten.“

Auch der Ausbildungs- und Übungsbetrieb sollte diesen Grundsatz berücksichtigen und ist daher auf das absolut nötige Minimum zu beschränken. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Feuerwehren ebenso wie die Hilfsorganisationen und das Technische Hilfswerk (THW) für die Sicherheit in Bayern essentiell sind und daher in besonderer Weise vor Infektion mit dem Corona-Virus geschützt werden müssen. Dagegen gelten die weiteren Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum gemäß § 2 Abs. 1 der 4. BayIfSMV für die Feuerwehren nicht, da der Ausbildungsgrund Einsatzdienst von der Ausnahmebestimmung in § 2 Abs. 3 erfasst wird. Auch sind die üblichen Übungsräume wie Feuerwehrgerätehäuser von der Schließungsvorschrift für Freizeiteinrichtungen in § 11 der 4. BayIfSMV nicht erfasst. Damit sind Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen der Feuerwehren möglich, soweit sie dem Erhalt der Einsatzbereitschaft der Einsatzkräfte dienen und ihre Durchführung hierfür derzeit notwendig ist. Wo immer möglich ist dabei der o.g. Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten und die physischen Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Soweit das nicht möglich oder sichergestellt ist, muss zumindest ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. In Abstimmung mit dem Landesfeuerwehrverband kann daher ab 18.05.2020 der Übungsdienst in einer ersten Stufe unter Berücksichtigung der folgenden Punkte wieder aufgenommen werden. Der praktische Übungsdienst darf nur innerhalb der eigenen Feuerwehr und maximal in Staffelstärke (6 Personen) durchgeführt werden. Innerhalb der jeweiligen Einheit soll das Personal in den Staffeln nicht getauscht werden. Einheitsübergreifende Lehrgänge (z.B. gemeindeübergreifende Ausbildungen) mit mehreren Ausbildungsterminen dürfen nicht durchgeführt werden. Die Ausbildung in Lehrräumen und unvermeidbare Besprechungen sollen nur durchgeführt werden, wenn zwischen allen Beteiligten stets ein Abstand von mindestens 1,5 Metern gewahrt bleibt. Die maximale Teilnehmerzahl soll in Räumen  bis 50 m2 bei 15 liegen und darüber hinaus 25 Teilnehmer nicht überschreiten.  Die Zusammenkünfte sollten möglichst kurz gehalten und auf eine ausreichende Lüftung geachtet werden. Die Übungsinhalte sollten sich auf die unabdingbar notwendigen Themen beschränken. Auf Übungsinhalte mit erhöhtem Infektionsrisiko (z.B.: Atemschutzübungen, CSA-Übungen, Übungen mit Körperkontakt, Rettungsübungen) muss momentan verzichtet werden. Die Anwesenheit im Feuerwehrdienst ist zu dokumentieren. Hierbei ist die Anwesenheit fahrzeug- und funktionsbezogen schriftlich festzuhalten.  Bei der Entscheidung über die Durchführung sind die regionalen Gegebenheiten, insbesondere die örtliche Entwicklung der Zahl der Infizierten, in die Überlegungen einzubeziehen. Beim Auftreten eines besonderen Infektionsgeschehens im Einsatzbereich der jeweiligen Einheit ist der Ausbildungs- und Übungsdienst sofort einzustellen; vor Wiederaufnahmen ist eine Abstimmung mit der zuständigen Gesundheitsbehörde erforderlich. Weitere Informationen sind u.a. auch auf der „Lernbar“ der Staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern (https://www.feuerwehr-lernbar.bayern/download/) verfügbar.  Ausdrücklich weisen wir auf die zeitgleich zu diesem Schreiben veröffentlichten gemeinsamen Hinweise des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. und der Kommunalen Unfallversicherung Bayern zum Einsatz- und Innendienst sowie den Stufenplan zu einer möglichen Wiederaufnahme des Übungs- und Ausbildungsbetriebs in den Freiwilligen Feuerwehren hin (Internetseiten der der Kommunalen Unfallversicherung Bayern unter https://www.kuvb.de/praevention/betriebe-und- Einrichtungen/Feuerwehren und des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. unter www.lfv-bayern.de). Je nach Infektionsgeschehen und infektionsschutzrechtlicher Regelungslage werden wir über mögliche weitergehende Lockerungen, wie die Durchführung von einheitsübergreifenden Übungen und die Freigabe weiterer Stufen, informieren.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Wiegand

Ministerialdirigent

Originalanschreiben ist als Download verfügbar.
 

12.05.2020 - Gemeinsame Hinweise des LFV Bayern und der Kommunalen Unfallversicherung Bayern zum EInsatzdienst und Stufenplan für MÖGLICHE Wiederaufnahme des Ausbildungs- Übungsbetriebes bei den
Freiw. Feuerwehren im Rahmen der Covid-19 Pandemie - Als Download siehe oben verfügbar.

Stufenplan LFV Bayern (241,9 KB)

 

10.05.2020 - Lage Landesfeuerwehrarzt

Lageeinschätzung des Landesfeuerwehrarztes wurde aktualisiert.
Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion 

07.05.2020 - Information LFV Bayern

Informationen des LFV Bayern:

Nachdem uns mittlerweile fast stündlich Anfragen der Mitgliedsfeuerwehren erreichen, wann der Ausbildungs- und Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, möchten wir Sie davon in Kenntnis setzen, dass wir am heutigen Tag dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, einen mit der Kommunalen Unfallversicherung abgestimmten Vorschlag für Hinweise zum Einsatzdienst und eine stufenweise Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsbetriebs bei den Freiwilligen Feuerwehren im Rahmen der Covid-19-Pandemie übermittelt haben.

Dieser Vorschlag enthält Empfehlungen für den Einsatz- und Innendienst und eine in drei Stufen gegliederte Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsdienstes. Wir hoffen auf eine zeitnahe Stellungnahme des StMI und werden Sie nach Eingang umgehend über diese Empfehlung informieren.

Ergänzend teilen wir noch mit, dass wir das StMI ebenfalls um eine Prüfung gebeten haben, ob und unter welchen Voraussetzungen Gremiensitzungen in der Feuerwehrvereinen und Feuerwehrverbänden wieder durchgeführt werden können. Hintergrund ist einen Regelung in Nordrhein-Westfalen, mit der Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien von privatrechtlichen Vereinen erlaubt werden. Wir halten diese Regelung grundsätzlich auch für Bayern umsetzbar.

Ebenfalls haben wir das StMI um eine Definition des Begriffs „Großveranstaltung“ gebeten. Aus unserer Sicht ist eine zeitnahe Definition im Hinblick auf Schadenersatz- und Regreßansprüche, die im Falle einer Absage der Veranstaltung im Raum stehen könnten, dringend geboten.

Über den Fortgang der Sache werden wir berichten.

06.05.2020 - Lage Landesfeuerwehrarzt

Die Lageeinschätzung des Landesfeuerwehrarztes wurde aktualisiert.

04.05.2020 - Ergänzung Bundesfeuerwehrarzt (IX)

Der Bundesfeuerwehrarzt ergänzt zum Thema Ansteckung über Tröpfchen - Aerosole - Schmierinfektion
Ergänzung als Download verfügbar.

30.04.2020 - Anschreiben des Staatsministerium des Inneren an die Gemeinden über die Kreisverwaltungsbehörde

Hinweise für den Feuerwehrdienst während der Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Feuerwehren sind ein sehr wichtiger Teil der kritischen Infrastruktur in Bayern. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren hat oberste Priorität. Aus diesen Grün-den sind alle Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Corona gerade innerhalb der Feuerwehr besonders streng zu beachten.
Im Dienstbetrieb sind Maßnahmen zu ergreifen, die verhindern, dass große Gruppen von Einsatzkräften unter Quarantäne gestellt werden müssen, um die Dienstfähigkeit der kritischen Infrastruktur Feuerwehr aufrechterhalten zu können.
Auf die Informationen der Kommunalen Unfallversicherung Bayern unter

https://www.kuvb.de/praevention/betriebe-und-einrichtungen/feuerwehren

wird hingewiesen.

Zum Schutz gegen Ansteckung im Feuerwehrdienst soll der Ausbildungs- und Übungsdienst derzeit weiterhin unterbleiben. Lediglich der Einsatzdienst und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft sollen momentan durchgeführt werden. Auch an den Feuerwehrschulen findet weiterhin kein Ausbildungsbetrieb statt. Über Änderungen wird rechtzeitig auf den Webseiten der Staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern informiert. Die Lage wird beobachtet und entsprechend der Entwicklung und den aktuellen Empfehlungen bzw. Vorgaben über mögliche Erleichterungen informiert.

Am Feuerwehrdienst dürfen nur gesunde Einsatzkräfte teilnehmen.

Am Feuerwehrdienst dürfen keine Personen teilnehmen, die aktuell positiv auf COVID-19 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, an einer Krankheit leiden, unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber oder Atemwegsprobleme haben oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrank-ten gehabt haben. Wer sich nicht wohl fühlt, darf nicht an Feuerwehreinsätzen teil-nehmen. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Soweit das nicht möglich oder sichergestellt ist, soll zumindest ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Geeignete Schutzausrüstung (PSA), z. B. Mund-Nase-Schutz und FFP2/FFP3-Masken ist durch den Träger der Feuerwehr bereitzustellen. Im Übrigen wird auf das IMS vom 16.04.2020 (Verteilung von Material zum persönlichen Schutz – Ergänzende Regelungen Corona-Pandemie) verwiesen. Übergangsweise kann bis zum Vorhandensein entsprechender persönlicher Schutzausrüstung z. B. auch eine Flammschutzhaube oder eine sonstige textile Mund-Nasen-Bedeckung ver-wendet werden. Der Mund-Nase-Schutz schützt den Träger selbst nicht gegen eine Infektion durch andere Personen. Er verhindert lediglich, dass der Träger des Mund-Nase-Schutzes bei einer bislang unerkannten Corona-Infektion andere Per-sonen durch Tröpfchen-Infektion ansteckt. Bei einsatzbedingtem, direktem Kontakt (z. B. Menschenrettung, Tragehilfe) mit unbekannten Personen ist der Mund-Nase-Schutz in der Regel nicht mehr ausrei-chend. Zum Schutz der Gesundheit der Einsatzkraft ist dann mindestens eine FFP2-Maske und möglichst eine Schutzbrille oder Gesichtsschutz (z. B. Helmvi-sier) zu tragen.

Bereits durch verstärkte persönliche Hygiene der Einsatzkräfte (Händewaschen mit Seife, Händedesinfektion usw.) kann für den Infektionsschutz viel erreicht wer-den. Auf eine verstärkte persönliche Hygiene ist deshalb auch außerhalb des Feuerwehrdienstes zu achten. Zusätzlich zu einer gegebenenfalls notwendigen Desinfektion senkt das regel- mäßige Waschen der persönlichen Schutzkleidung und die Reinigung der benutz-ten Einsatzmittel und Räumlichkeiten die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erheblich. Nach Gebrauch sind die Ausrüstung und Fahrzeuge deshalb zu reinigen bzw. die von Einsatzkräften berührten Stellen zu desinfizieren (insbesondere Funkgeräte und Telefone).

Durch den Träger der Feuerwehren sind ausreichende Mengen an geeignetem Desinfektionsmittel (Personen- und Gerätedesinfektion) bereitzustellen (vgl. § 3, § 4 DGUV Vorschrift 49)
Bei Einsätzen mit nachgewiesenen COVID-Infektionen sind Maßnahmen nach FWDV 500 zu ergreifen. Die Anwesenheit im Feuerwehrdienst ist zu dokumentieren. Hierbei ist die Anwesenheit fahrzeug- und funktionsbezogen schriftlich festzuhalten.

Weitere Informationen sind u. a. auch auf der „Lernbar“ der Staatlichen Feuer-wehrschulen in Bayern (https://www.feuerwehr-lernbar.bayern/download/) verfügbar.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Wiegand

Ministerialdirigent

- Orginalanschreiben ist als Download im entsprechenden Bereich verfügbar-

30.04.2020 - Hinweis des Staatsministerium des Inneren
(StMI, SFS, LFV)

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren hat oberste Priorität. Aus diesen Gründen sind alle Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Corona gerade innerhalb der Feuerwehr besonders streng zu beachten.

Ergänzend teilen wir zu diesem IMS folgendes mit:

1. Übungsdienst / Unterricht an den Staatlichen Feuerwehrschulen

Wir bitten den Hinweis zur Unterlassung des allgemeinen Ausbildungs- und Übungsbetriebs umzusetzen. Gleichwohl werden wir zeitnah weitere Empfehlungen, die eine schrittweise Wiederaufnahme unter Berücksichtigung der geltenden Hygienemaßnahmen sowie der aktuellen Lage ermöglichen, herausgeben. Anzudenken sind hier beispielsweise Unterricht im Freien in Kleingruppen, mit entsprechendem Abstand,  Funkausbildung,  Bewegungsfahrten, etc. Der Unterricht an den Staatlichen Feuerwehrschulen bleibt zwar bis auf weiteres ausgesetzt. Wir sind jedoch in intensivem Kontakt mit dem Innenministerium um zeitnah auch hier  einen konkreten Plan für eine möglicherweise stufenweise Wiederaufnahme des Lehrbetriebs vorlegen zu können.

2. Mund-Nasen-Bedeckung/Schutzmasken

Hier sehen wir die Belange der Feuerwehren nur unzureichend berücksichtigt. Wir haben uns deshalb mit folgender Forderung bereits an das Innenministerium gewandt:

Aufgrund des bayernweit festgestellten Katastrophenfalls müssen allen Feuerwehren in Bayern, als systemrelevanten Einsatzorganisationen im Interesse eines bestmöglichen Gesundheitsschutzes im Einsatz die erforderlichen MNS/MNB zur allgemeinen Verwendung im Dienst, sowie die erforderlichen FFP2/FFP3-Masken für den konkreten Einsatzfall über die jeweiligen FüGKen bereitgestellt werden. Im Falle einer Ressourcenknappheit sind Teillieferungen möglich. Dies jedoch nur, wenn dadurch nicht stärker priorisierte Bereiche (z.B.: Gesundheitswesen) beeinträchtigt werden. Die  Ausstattung ist  im Rahmen des K-Falles notwendig. Mit dessen Aufhebung obliegt die Verpflichtung zur Beschaffung der erforderlichen PSA wieder ausschließlich den Kommunen.Auch ohne eine staatliche Konkretisierung empfehlen wir den Kreis- und Stadtbrandinspektionen die Ausstattung mit MNS und FFP2/FFP3-Masken in direkter Absprache mit ihrer jew. FüGK (auch über die Aufnahme in die entsprechenden Bedarfsanmeldeformulare ) vor Ort selbst zu regeln.

3. Versammlungen in den Feuerwehrvereinen / Wahl des Kommandanten bzw. des Kreisbrandrats

Für den Vereinsbereich hat der Bund hat mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 eine Ausnahmeregelung verabschiedet, mit der Vereine unter anderem auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere „virtuelle Sitzungen“ vorgesehen sind. Damit können Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen auch in Zeiten von COVID-19 durchgeführt werden. Auch Abstimmungen per E-Mail und Fax werden ermöglicht. Das Gesetz ist im Bundesgesetzblatt online zu finden unter: https://tinyurl.com/gesetz-covid19

Für die Feuerwehrvereine, aber auch für die Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände bedeutet dies:

Können (Neu-) Wahlen von Vorsitzenden nicht durchgeführt werden konnten, bleiben die bisherigen Vorsitzenden auch bei fehlenden Aussagen hierzu in der Vereinssatzung bis zur Neuwahl eines Nachfolgers im Amt.Wenn Entscheidungen in Mitgliederversammlungen nicht erfolgen können, da in der Vereinssatzung keine Beschlussfassung ohne Versammlung der Mitglieder vorgesehen ist, werden solche Beschlussfassungen abweichend von der Formulierung des § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zugelassen. Dies gilt im Übrigen nicht nur für Beschlüsse von Mitgliederversammlungen für die der Bundesgesetzgeber dieses nun ausdrücklich regelt, sondern konkludent auch für die Beschlussfassungen in anderen Vereinsgremien (z.B. Ausschüssen, Verwaltungsrat, erweiterter Vorstand).

Beschlüsse sind ohne Mitgliederversammlung wirksam, wenn

  • alle Stimmberechtigen des jeweiligen Gremiums über die abstimmungsrelevanten Themen und das Abstimmungsprozedere informiert wurden,
  • bis zum Ablauf der Abstimmungsfrist die 50% der stimmberechtigten Mitglieder des Gremiums ihre Stimme abgegeben haben und
  • der Beschluss mit der nötigen Mehrheit der Stimmen gefasst wurde

Was anstehende Wahlen von Kommandanten oder Kreisbrandräten angeht, so wird derzeit geprüft, ob eine Briefwahl grundsätzlich möglich wäre. Vorerst gelten die gesetzlichen Regelungen des BayFwG unverändert weiter. Dies bedeutet für die Kommandantenwahl, dass Art. 8 Abs. 2 Satz 2 BayFwG einschlägig ist Durch diese Bestimmung hat die Gemeinde zunächst einen Zeitraum von 3 Monaten zur Verfügung. Kann dann immer noch nicht gewählt werden, hat der Bürgermeister als oberster Dienstherr die Möglichkeit, den bisherigen Kommandanten oder einen anderen, geeigneten Feuerwehrdienstleistenden zu bestellen.

  • Beim Kreisbrandrat beträgt diese Frist nach Art. 19 Abs. 2 S. 2 BayFwG 6 Monate. Wir werden hierzu aber nochmals mit gesonderter Mail informieren.

    Quelle: LFV Bayern

29.04.2020 -  Information Landesfeuerwehrarzt

Information des Landesfeuerwehrarztes aktualisiert im Download

28.04.2020 -  Information Landesfeuerwehrarzt

Information des Landesfeuerwehrarztes aktualisiert im Download

24.04.2020 - HANDLUNGSEMPFEHLUNG FÜR DIE FEUERWEHREN IM LANDKREIS SCHWANDORF

 

+++ Handlungsempfehlung zum Tragen von Mund- & Nasenmasken im Feuerwehrdienst +++

Aufgrund von verschiedenen Anfragen gibt der Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenhang mit dem Auftreten bei Einsätzen derzeit auf Grundlage der Äußerungen des Bundesfeuerwehrarztes sowie der Allgemeinverfügung (Verordnung zur Änderung der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 21. April 2020 - Die durch Verordnung vom 21. April 2020 ergänzten und geänderten Regelungen der § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 und 3, § 6 und § 7 Nr. 6 und 10 treten ebenfalls erst am 27. April 2020 in Kraft) folgende Handlungsempfehlung:


Als Schutz wird der Mund-Nasen-Schutz derzeit als ausreichend betrachtet. 
Schutz für das Eigenschutz & Schutz für das Gegenüber

-              Grundsätzlich sind im gesamten Feuerwehrdienst Schutzmasken zu tragen.
               (u.a. Anfahrt, Einsätze, Aufenthalt im Feuerwehrhaus wenn zwingend erforderlich) (MNS --> FFP2) 
               Er muss die Anforderungen der DIN EN 14683:2019-6 Medizinische Gesichtsmasken erfüllen.
-              Die Verwendung einer Community Mask wird dienstlich nicht empfohlen, jedoch als Übergangslösung
               kann diese verwendet werden.
-              Diese Empfehlung gilt insbesondere für sämtliche Rettungsarbeiten, wie z.B. Erste Hilfe Leistungen, 
               Medizinische Versorgungen
               (First Responder, Rettungsdienst), technische Befreiungen (THL), etc.
-              Bei Brandeinsätzen kann von diesem Grundsatz abgewichen werden, insbesondere bei Verwendung einer
               höheren Schutzkategorie, z.B. bei Verwendung von Umluft unabhängigen Atemgeräten.

Kann der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen sicher und stets eingehalten werden und eine Infektiosität sicher ausgeschlossen werden, kann von diesem Grundsatz abgewichen werden.

Hinweis des Landesfeuerwehrarztes:
(Aussage Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 25.03.2020)
Im Zusammenhang mit SARS-CoV2  und „zum Schutz … vor einer Ansteckung durch den Corona-Virus … ist mindestens Atemschutz der Schutzklasse FFP2 notwendig,  bei Tätigkeiten  mit  ausgeprägter  Exposition  ist  Atemschutz  der Schutzklasse FFP3 erforderlich.“

Als Grundlage für diese Ausarbeitung wurde die Empfehlung des Bundesfeuerwehrarztes, Medizinaldirektor Klaus Friedrich vom 23.04.2020 herangezogen. Die Umsetzung obliegt den Träger der Einrichtung. Dabei verweisen wir auch auf die bereits bestehenden Meldungen auf der Internetplattform– insbesondere zum Weiterführenden Thema Unfallmeldung sowie den Hinweis des Kreisbrandrates.

 

 

 

23.04.2020 - Bundesfeuerwehrarzt zu Atemschutzmasken / Akt. Landesfeuerwehrarzt / Akt. DGUV

- Der Bundesfeuerwehrarzt hat sich zu Atemschutzmasken im Feuerwehrdienst geäußert 

- Aktualisierung Richtlinie DGUV zum Feuerwehreinsatz 

- Lage Landesfeuerwehrarzt 

ALLE INFORMATIONEN ALS DOWNLOAD! 

22.04.2020 -  Information Landesfeuerwehrarzt / Informationen zum Lehrgangsbetrieb an den SFS

Information des Landesfeuerwehrarztes aktualisiert im Download

Der Lehrgangsbetrieb an den SFS in Bayern bleibt vorläufig bis 10.05.2020 weiterhin eingestellt.
Sobald weitere Informationen vorliegen werden wir Sie umgehend informieren.
 

21.04.2020 -  Information Bundesfeuerwehrarzt

Im Downloadbereich ersichtlich.

Der pandemische und exponentielle Verlauf des Corona-Virus (SARS-CoV 2) hat weltweit für erhebliche Veränderungen gesorgt.

Hierfür waren auch in Deutschland einige eingreifende Einschränkungen notwendig, so z.B. die Einschränkungen der Sozialkontakte. Als Ziel wurde hier eine Verminderungen der Ansteckungszahlen definiert, dies insbesondere um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern.

Diesen Einschränkungen mussten wir uns auch als Feuerwehren unterwerfen und wir haben unseren Dienstbetrieb entsprechend angepasst, z.B. durch Aussetzen von Übungen, Besprechungen und Veranstaltungen, durch Konzentration auf die gesetzlichen Pflichtaufgaben unter Aufgabe von freiwilligen Leistungen, so auch First-Responder-Dienste.

Dies wurde von uns mit hoher Disziplin befolgt, insbesondere um die Infektionen in unseren eigenen Reihen möglichst gering zu halten.

Nun ist es aber auch an derZeit und geboten, sich Gedanken zu einer dynamischen Rückkehr in den Regelbetrieb der Feuerwehr zu machen. Diese Planungen sollten sich nicht nur an Terminen orientieren, sondern transparent und reproduzierbar sein.

 

20.04.2020 -  Information LFV & DFV (Erneute Untersuchung G26-3)

Im Downloadbereich wurden die neuen Einschätzungen des Landesfeuerwehrarztes sowie des Bundesfeuerwehrarztes bereit gestellt.

Der Bundesfeuerwehrarzt nimmt Stellung zum Thema:
Ist nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 grundsätzlich eine erneute Untersuchung nach G 26-3 notwendig?
Diese Frage wurde nun bereits mehrfach an uns herangetragen, wir auch nicht verschweigen wollen, dass diese Frage intensiv in der Fachwelt diskutiert wird, sodass wir als Feuerwehr (-verband) hierzu Stellung beziehen.

19.04.2020 -  Information Bayerische Staatskanzlei

Im Downloadbereich wurde eine Information der bayerischen Staatskanzlei zur vergangenen Kabinettsitzung zur Fortsetzung der bayerischen Corona Strategie mit beschlossenen Maßnahmen veröffentlicht. 

17.04.2020 -  Information LRA 

Seitens des Innenministeriums ist eine Reaktion auf mehrere Nachfragen zur PSA bei Einsätzen der Feuerwehren in Zeiten der Corona Pandemie erfolgt. Im Schreiben des StMI v. 16.04.2020 (siehe Anhang) sind die Feuerwehren weiterhin keine vorrangingen Bedarfsträger, jedoch wird darauf hingewiesen keine Feuerwehr ungeschützt Einsätze abarbeiten zu lassen.

Da die Beschaffung von PSA immer noch angespannt und unbefriedigend ist, ist es uns leider nur möglich die Hilfskräfte mit je zwei FFP2-Masken/pro Feuerwehr und Desinfektionsmittel auszustatten. Die Schutzmasken werden noch heute durch einen Kurrierfahrer des Landratsamtes Schwandorf an die Gemeinden verteilt.

 

16.04.2020 -  Neue Pressemitteilung / Lage Landesfeuerwehrarzt

Im Downloadbereich ist die neue Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion sowie die aktuelle Lage des Landesfeuerwehrarztes verfügbar.
 

16.04.2020 - Stellungnahme des Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration - Hier Verlängerung Fahrerlaubnis 

In einer Anfrage an das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration,  ob eine Verlängerung von Fahrerlaubnissen für den LKW-Verkehr möglich ist, wenn infolge der derzeitigen Corona Lage die erforderlichen ärztlichen Untersuchungen nicht fristgerecht beigebracht werden können.

 Hierzu hat die zuständige Polizeiabteilung im StMI nunmehr folgendes mitgeteilt:

 Wir können Ihnen in der Angelegenheit mitteilen, dass wir mit Schreiben vom 18. März 2020 bzw. 1. April 2020 die Fahrerlaubnisbehörden allgemein informiert haben, dass Fahrerlaubnisse der Klassen C1, C1E, C, CE und D1, D1E, D, DE – bei rechtzeitiger Beantragung der Verlängerung bei der Fahrerlaubnisbehörde vor Ablauf der Befristung oder bei Ablauf der Befristung ab 16. März 2020 – zunächst für ein Jahr verlängert werden können, wenn die notwendigen ärztlichen Bescheinigungen nach den Anlagen 5 und 6 der FeV nicht vorgelegt werden können.

 Zum Nachweis, dass die ärztliche Untersuchung nur deshalb nicht erfolgt ist, weil in zumutbarer Entfernung aus Gründen der Corona-Pandemie keine Untersuchungen (mehr) angeboten werden, ist eine Bestätigung des Arbeitsgebers - bzw. ggf. der Hilfsorganisation für die der Betreffende tätig ist - vorzulegen. Es dürfen sich für die Fahrerlaubnisbehörde im Übrigen bei der Prüfung des konkreten Einzelfalls aus der Fahrerlaubnisakte keine Hinweise auf Vorerkrankungen bzw. sonstige Eignungsbedenken ergeben.

Den betroffenen Fahrerlaubnisinhabern ist insofern zu empfehlen, sich hinsichtlich des Verlängerungsantrags bzw. zur Abklärung der hierfür erforderlichen Unterlagen rechtzeitig vor Ablauf der Geltungsdauer der Fahrerlaubnis an die jeweils zuständige Fahrerlaubnisbehörde zu wenden.

 

Dazu siehe auch den dazgehörigen Download. 
 

15.04.2020 - Hinweis des Kreisbrandrates

Aufgrund der aktuellen Anfragen.
Was ist mit den ausgefallenen Lehrgängen an den Feuerwehrschulen?

Antwort des KBR:
Es gibt derzeit keinerlei Informationen. Die Regierung sowie die Staatlichen Feuerwehrschulen haben sich derzeit nicht geäußert. Sobald Informationen  vorliegen werden wir diese hier bekannt geben.

 

15.04.2020 - Hinweis KUVB - Versicherungsschutz Feuerwehren Bayern

 

Die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) hat auf eine entsprechende Anfrage des Bayerischen Roten Kreuzes mitgeteilt, dass die im Gesundheitsdienst tätigen Personen, die einem besonders hohen Risiko aufgrund ihrer Tätigkeit ausgesetzt sind, natürlich unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. 

Die Anerkennung eines Arbeits-(Dienst-) Unfalls setzt grundsätzlich aber den Vollbeweis einer Infektion einer erkrankten Person in einer konkreten Situation voraus. Nachdem das Infektionsrisiko mittlerweile so vielfältig ist, kann es natürlich im Einzelfall schwierig werden, diesen Beweis führen zu können.

Bestehen bleibt jedoch die Möglichkeit einer Berufskrankheit. Die Berufskrankheit 3101 (Infektionskrankheiten, wenn der Versicherte im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium tätig oder durch eine andere Tätigkeit der Infektionsgefahr in ähnlichem Maße besonders ausgesetzt war“) unterstellt für entsprechende Verrichtungen ein überdurchschnittliches Erkrankungsrisiko. 

Umfasst sind insbesondere

• alle Tätigkeiten in einem Krankenhaus, Pflegeheim, Altenheim, einer Rehabilitationseinrichtung, einer Ambulanz, einem Notlazarett oder einer vergleichbaren Einrichtung,

• alle Tätigkeiten als Rettungssanitäter oder Rettungsassistent und

• alle sonstigen Tätigkeiten bei der Bergung, Versorgung oder dem Transport von Infizierten oder Verdachtsfällen. 

Die Aussagen der KUVB gelten für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren entsprechend, wenn diese im Bereich Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise die First Responder, aber auch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, die im Dienst zu Betreuung, Versorgung, Transport oder Bergung von Erkrankten oder Verdachtsfällen herangezogen werden. Gleiches gilt bei der Tätigkeiten der medizinischen Versorgung durch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, z.B. durch die Unterstützung von Notlazaretten, oder bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.

Beim abwehrenden Brandschutz oder der Verkehrsabsicherung besteht keine entsprechende besondere Infektionsgefahr. Für die dabei eingesetzten Personen gilt der übliche Versicherungsschutz bei Arbeitsunfällen natürlich weiterhin.

Nach einer weiten Auslegung der Norm, der sich die KUVB ausdrücklich anschließt, muss daher eine konkrete Infektion während der Tätigkeit nicht nachgewiesen werden (Beweiserleichterung!). Seitens der Kommune/ des Kommandanten muss bei einer nachgewiesenen COVID-19-Erkrankung lediglich bestätigt werden, dass die erkrankte Person in einem entsprechenden Bereich tätig war. Der Nachweis des Kontakts zu einem Indexpatienten ist nicht erforderlich. Reine Verdachtsfälle brauchen nicht angezeigt zu werden.

Für die Meldung der Erkrankungsfälle sollte das bekannte Formular genutzt werden. In dringenden Fällen mit schwerem Verlauf ist eine telefonische Vorabmeldung bei der KUVB unter der Telefonnummer 089 36093 440 sinnvoll. 

Abweichend von einem Arbeitsunfall sollte keine Vorstellung bei einem Durchgangsarzt erfolgen. Die D-Ärzte sind auf eine Testung und Behandlung nicht vorbereitet. Es gelten stattdessen die allgemeinen Hinweise (telefonischer Kontakt zum Hausarzt oder Anruf bei 116 117).

Hinweis des Kreisbrandrates.

Bei Einsatz einer Feuerwehr und First Responder, mit der BITTE an Euch die Feuerwehren darauf hinzuweisen, dass bei jeder Verletzung oder mit Verdacht Kontakt zu einer Infizierten Person, eine Unfallanzeige zu schreiben ist.

 

05.04.2020 - Pressemitteilung 

Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion zu den Feuerwehreinsätzen im Landkreis Schwandorf. 
(Als Download ersichtlich)

MZ Bericht

Wochenblatt Bericht

NT Bericht

 

14.04.2020 - Hinweis LFV Bayern

Der LFV Bayern hat mit dem Landesfeuerwehrarzt ergänzende Maßnahmen und Hinweise bekannt gegeben. Diese sind im unteren Teil einsehbar. 

 

24. März 2020 - Hinweis des Kreisbrandrates

Kreisbrandrat Robert Heinfling verweißt aufgrund der Situation darauf die diesjährigen Florianstage entsprechend abzusagen. Sollten Feuerwehren sicht entschließen einen solchen Tag abzuhalten wird hier von Seiten der Feuerwehrlandkreisführung keine Teilnahme erfolgen. 

 

21. März 2020 - Hinweis des Landratsamtes Schwandorf

Das Landratsamt Schwandorf hat aufgrund der aktuellen Situation ein Bürgertelefon eingerichtet. 
Unter der Rufnummer


09431-471 150


werden Fragen zum Thema COVID beantwortet. Offizielle Mitteilungen können jederzeit auf der Internetplattform des Landkreises Schwandorf unter www.landkreis-schwandorf.de sowie
Themenbezogen unter www.corona.landkreis-schwandorf.de eingsehen werden. 

 

21. März 2020 - Hinweis der ILS AMBERG 

Die ILS Amberg bittet die Bevölkerung um Beachtung.

Die Integrierte Leistelle Amberg hat entsprechend der Situation geschuldet ein hohes Aufkommen an Anrufen zum Thema COVID-19 und bittet die Bevölkerung daher die entsprechenden Bürgertelefone für etwaige Anfragen zu nutzen um die Rufnumm 112 für Notfälle freizuhalten.

Bei akuten Notfallsituationen wählen Sie 112

 

18. März 2020 - Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion & des KFV Schwandorf 

Siehe Nachricht Aktuelles / PM  als Download zu Verfügung.

https://kfvschwandorf.feuerwehren.bayern/nachricht/20653/

 

16. März 2020 - Bayern erklärt den Katastrophenfall 

K-Fall wurde erklärt, gültig ab 10:00 16.03.2020 in Bayern

13. März 2020 - Hinweis der Kreisbrandinspektion mit dem LRA Schwandorf

Siehe Nachricht Aktuelles / Anschreiben an die Kommandanten als Download zu Verfügung.

https://kfvschwandorf.feuerwehren.bayern/nachricht/20536/
 

 

13. März 2020 - Terminhinweis (Veröffentlicht unter Aktuelles) 

Die Kreisbrandinspektioon sowie der KFV Schwandorf möchten nochmals daraufhinweisen das aufgrund der Entwicklungen die geplanten Termine der Kreisbrandinspektion (Lehrgänge, Atemschutzübungsstrecke, Dienstversammlung der Kommandanten) sowie die Versammlung des Kreisfeuerwehrverbandes (Verbandsversammlung derzeit abgesagt werden. Nachholtermine werden entsprechend bekannt gegeben.

Gez. Heinlfling
Kreisbrandrat / Vorsitzender KFV Schwandorf 

 

 

Hinweise LFV Bayern.

Hinweise bzgl. der Ausgangsbeschränkungen

Für notwendige dienstliche Fahrten von Feuerwehrangehörigen gelten diese Ausgangsbeschränkungen nicht. Derzeit sind notwendige dienstliche Fahrten sicherlich Fahrten nach der Alarmierung zum Feuerwehrhaus und zurück. Zudem die Fahrten zu notwendigen dienstlichen Besprechungen oder notwendige dienstliche Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehren. Es empfiehlt sich bei Einsatzfahrten nach der Alarmierung einen Dachaufsetzer oder ein Hinweisschild „Feuerwehr im Einsatz“ zu verwenden. Zudem sollte, sofern vorhanden, ein Feuerwehr-Dienstausweis oder der Funkmeldempfänger mitgeführt werden, um sich quasi als Feuerwehrangehöriger ausweisen zu können und somit einen „triftigen Grund“ für das „unterwegs sein“, darstellen zu können.

Reinigung und Desinfektion

Neben der schon publizierten Reinigung und Desinfektion der PSA ist es natürlich auch erforderlich unsere Geräte und hier im Besonderen unsere Handsprechfunkgeräte (und alles was wir in die Hand oder in die Nähe unseres Gesichts nehmen) zu reinigen bzw. zu desinfizieren. Entsprechende Vorgaben der Hersteller Motorola und Sepura finden Sie in den Anlagen.

Einsatzhinweise für die Feuerwehren!

  • Alle Einsatzkräfte sind über das hygienische Verhalten im Einsatz zu informieren!
  • Die Einsatzkleidung ist vollständig und geschlossen zu tragen.
  • Das Einsatzpersonal sollte minimalisiert werden! Zielführend ist es jetzt, nur mit der tatsächlich notwendigen Mannschaftsstärke auszurücken!
  • Nach einer Alarmierung gilt es, in Beurteilung der zu erwartenden Lage und des Auftrages (Alarmstichwort) zu bedenken, wie viele Einsatzkräfte tatsächlich benötigt werden. Wenn nötig und möglich soll eine Verteilung auf ein zweites (weitere) Fahrzeug erfolgen.
  • An den Einsatzstellen ist soweit möglich auch ein Abstand (mind. 1,5 m) zwischen den Kameraden und/oder anderen Personen zu halten.
  • Gruppenbildungen an den Einsatzstellen sollten jetzt vermieden werden.
  • Feuerwehrdienstleistende sollten grundsätzlich bei einem dienstlichen Außenkontakt (im Einsatz) Mundschutz (min. FFP 2) tragen. Als Außenkontakt ist ein persönlicher und näherer Kontakt mit einer anderen Person außerhalb der eigenen Feuerwehr anzusehen, wenn man tätig wird!
  • Unter den Einsatzhandschuhen sind nunmehr immer Einweghandschuhe zu tragen, wenn man tätig wird!
  • Einsatzkräfte, die mit evt. erkranken Personen in Kontakt gekommen sind, sollen ihre Schutzkleidung noch an der Einsatzstelle ablegen.
  • Hinweise zum Atemschutz in den Feuerwehren
    (Die KUVB hat zur Auslegung der notwendigen Belastungsübungen und den anstehenden G 26.3 Untersuchungen eine Information erstellt.)

  • Hinweise zu Geräteprüfungen in den Feuerwehren
    (Die KUVB hat zur Auslegung der notwendigen Prüfungen von Geräten eine Information erstellt.)

 

Wichtige Links:

Wichtige Links zum Thema CORONAVIRUS:

Landratsamt Schwandorf 

www.landkreis Schwandorf.de
https://corona.landkreis-schwandorf.de/

Robert-Koch-Institut

www.rki.de/covid-19

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Gesundheitsministerium

Zuständige Kreisverwaltungsbehörde / Landratsamt Schwandorf 

www.landkreis-schwandorf.de 

Integrierte Leitstelle Amberg (ILS)

https://www.ils-amberg.de